By Gunter Kramer, Hans Forstl

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Decent Work - Arbeitspolitische Gestaltungsperspektive fur eine globalisierte und flexibilisierte Arbeitswelt

, first rate paintings: Arbeitspolitische Gestaltungsperspektive Fur Eine Globalisierte Und Flexibilisierte Arbeitswelt (2010) (German, English) [ , respectable paintings: Arbeitspolitische Gestaltungsperspektive Fur Eine Globalisierte Und Flexibilisierte Arbeitswelt (2010) (German, English) by way of Becke, Guido ( writer ) Paperback Sep- 2010 ] Paperback Sep- 14- 2010

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Für die Politiker bedeutet totale Öffentlichkeit, dass sie ständig auf der Hut vor sich selbst sein müssen. So bekommen sie Angst vor den eigenen Worten, vor dem eigenen Sein. Da praktisch jeder Satz an die Öffentlichkeit dringt, muss jeder Satz für die Öffentlichkeit gestaltet werden. Die denkbaren Folgen sind schon enthalten, Vorsicht ist das oberste Prinzip, die Authentizität geht verloren, das Ich des Politikers verschwindet. Er ist höchstens noch das, was er für die Öffentlichkeit sein will, sein kann.

Am nächsten kam man dieser Vorstellung in den Jahren 2002 bis 2005, als Deutschland in einer wirtschaftlichen Krise steckte und die Zahl der Arbeitslosen auf 5,2 Millionen stieg. Damals stand in Frage, ob die Regierung Schröder imstande sein würde, das Land aus dieser Krise zu führen. Es bildete sich eine Art Nebenregierung, die aus den Talkshows und den Printzeilen in die politische Debatte hineinbrüllte. Kanzler dieser Nebenregierung war der ehemalige Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel.

Als der Abend fortschritt, begann Merkel, die andere Leute gut imitieren kann, ihre Kollegen nachzumachen, auf eine nette, nicht verletzende Weise. Sie machte den polnischen Ministerpräsidenten Jaroslaw Kaczynski nach, Papst Benedikt XVI. und den chinesischen Premierminister Wen Jiabao. Sie sprudelte. Es wurde zwölf, es wurde eins, Merkel erzählte immer weiter, und als sie um halb zwei ins Bett gehen wollte, wurde sie von Jean-Claude Juncker abgefangen, dem Regierungschef von Luxemburg, der unbedingt noch einen Wein mit ihr trinken wollte.

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