By Matthias Ludwig

Wie wird die Börse der Zukunft aussehen? Wird es noch Börsen geben, wie wir sie heute kennen, oder werden die mehr oder weniger selbständig agierenden Börsenplätze verschwinden und wird stattdessen ein weltumspannendes Börsensystem, womöglich dezentralisiert, entstehen? Als mögliche Zukunftsoption gewinnen sogenannte Alternative-Trading-Systems (ATS) bei der funktionalen Umsetzung des Börsenstrukturwandels an Bedeutung.

Auf der foundation ökonomischer Kriterien analysiert Matthias Ludwig die Motivation zum Betreiben von ATS aus Anbietersicht und das mögliche Motivationsprofil aus Nachfragersicht. Aus der Vielzahl der Detaillösungen, die unter dem länderspezifischen Blickwinkel anhand der Abgrenzungskriterien der SEC und von BAKred und BAWe untersucht werden, stellt er das hoch entwickelte Proprietary-Trading-System Instinet heraus und diskutiert Profile verschiedener Anbieter mit Sitz in Deutschland. Es wird deutlich, dass etablierte Börsen worldwide oder zumindest innerhalb großer Regionen agieren können, um neue Wachstumspotenziale zu erschließen, und dass sie dies aufgrund der technologischen Möglichkeiten von Netzwerkstrukturen realisieren können. Voraussetzung dafür ist eine Änderung ihrer Governance constitution, um die technologischen und organisatorischen Vorsprünge von ATS zu nutzen.

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Risikomanagement in der Gefahrgutlogistik

Das Gefährdungspotential beim shipping und bei der Lagerung gefährlicher Güter wird in der Öffentlichkeit zunehmend kritisch wahrgenommen. Unternehmen müssen sich dieser Problematik stellen und geeignete Maßnahmen entwickeln, um die Logistik gefährlicher Güter sicherer zu gestalten. Jochim Söder wendet das Konzept des Risikomanagements auf die Gefahrgutlogistik an.

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I 9,, des Euro-WahI I ! rungsgebiets I I Anmerkung: Die Daten fUr die Jahre von 1994 bis 1998 wurden an hand fixer Pa-! - 2) Ein positives (negatives) Vorzeichen zeigt I INetto-Kaufe (Netto-Verkaufe) von deutschen Wertpapieren durch auslandische lnvestoren an. , Impact of the euro, 2001, S. 21. Wahrend auslandische Anleger im Jahr 2000 weniger deutsche Wertpapiere erworben haben als in den Jahren zuvor. haben inlandische lnvestoren die internationale Ausrichtung ihrer Wertpapierportefeuilles verstarkt Abbildung 1 zeigt die Regionalstruktur der auslandischen Emittenten von Aktien, die durch Inlander im Jahr 2000 erworben wurden.

Jahrhunderts 26 %. FOr die privaten Haushalte ist ein Ruckgang bei den Direktanlagen von 26 % auf 21 % festzustellen. Demgegenuber stieg der Anteil des in Dividendenwerten investierten Vermogens der Fonds im selben Zeitraum von ca. 20 % auf 50 % 23 Auch fUr die USA ist ein steigender Anteil der von institutionellen lnvestoren verwalteten Portfolios an US-Aktien festzustellen. Private und offentliche Pensionsfonds hielten 1998 zusammen 24,0 % aller umlaufenden Aktien mit einem Anlagevolumen von 3,1 Billionen US-$.

Haben inlandische lnvestoren die internationale Ausrichtung ihrer Wertpapierportefeuilles verstarkt Abbildung 1 zeigt die Regionalstruktur der auslandischen Emittenten von Aktien, die durch Inlander im Jahr 2000 erworben wurden. Werb auslandischer Aktien durch Inlander im Jahr 2000. Quelle: In Anlehnung an Deutsche Bundesbank. Zahlungsbilanz, 2001, S. 75. lnstitutionelle lnvestoren konnen ein optimales Niveau an Risikodiversifikation und Chancenausnutzung jedoch nur bei globalen Engagements realisieren.

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